- Chromokarton (GC): Mehrlagiger Karton mit gestrichener Oberfläche, sehr gut bedruckbar, häufig für hochwertige Faltschachteln
- Chromosulfatkarton (GZ): Hochweißer Zellstoffkarton mit exzellenter Druckqualität, geeignet für Premiumverpackungen
- Frischfaserkarton: Hohe Stabilität und gute Bedruckbarkeit, oft für Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen
- Recyclingkarton (GD): Umweltfreundliche Alternative mit guter Druckeignung, insbesondere für Versand- und Produktverpackungen
- Naturkarton / Kraftkarton: Ungestrichene Oberfläche mit natürlicher Anmutung, ideal für nachhaltige und reduzierte Designs
- Wellpappen-Kaschierung: Kombination aus Wellpappe und bedrucktem Deckkarton für stabile Versand- und Verkaufsverpackungen
Kategorie: Schachtelvielfalt, Wissenswertes
Hochwertiger Verpackungsdruck
Verpackungsdruck ist ein zentraler Bestandteil der Produktpräsentation und erfüllt funktionale sowie kommunikative Aufgaben. Er schützt das Produkt, vermittelt notwendige Informationen und sorgt für eine eindeutige Zuordnung zur Marke. Durch geeignete Materialien, Druckverfahren und eine klare Gestaltung trägt der Verpackungsdruck wesentlich zu Wiedererkennbarkeit, Wirtschaftlichkeit und einem reibungslosen Ablauf in Logistik und Vertrieb bei.
Verpackungsdruck – mehr als eine Produkthülle
Der Verpackungsdruck ist ein wesentlicher Bestandteil der Produkt- und Markenpräsentation. Verpackungen übernehmen Schutzfunktionen, vermitteln Informationen und unterstützen die Wiedererkennung von Produkten. Gleichzeitig wird die Verpackung durch den gezielten Einsatz von Farbe, Material und Druckqualität zu einem wirkungsvollen Werbeträger. Sie ist weit mehr als eine reine Transportlösung und kann – abhängig von Gestaltung und Ausführung – Emotionen vermitteln, Individualität unterstreichen und das Produkterlebnis beeinflussen.
Ob auf braunem oder weißem Karton, schlicht oder auffällig gestaltet: Der Verpackungsdruck bietet vielfältige Möglichkeiten, Produktverpackungen und Versandverpackungen funktional, wirtschaftlich und markengerecht umzusetzen.
Welche Funktionen hat der Verpackungsdruck?
- Produktschutz: Unterstützung der Verpackungsfunktion durch material- und anwendungsbezogenen Druck
- Informationsfunktion: Darstellung von Produktinformationen, Pflichtangaben und Anwendungshinweisen
- Identifikation: Eindeutige Zuordnung zu Marke, Produkt und Variante
- Orientierung: Erleichterung der Wiedererkennung im Handel, Lager und Versand
- Marketing und Kommunikation: Vermittlung von Markenwerten und Unterstützung der Kaufentscheidung
- Differenzierung: Abgrenzung von Wettbewerbsprodukten am Point of Sale
- Prozessunterstützung: Einsatz von Codes, Seriennummern oder variablen Daten für Logistik und Tracking
Welche Druckverfahren werden im Verpackungsdruck genutzt?
Nachhaltigkeit im Verpackungsdruck
Nachhaltigkeit spielt im Verpackungsdruck eine zunehmend wichtige Rolle. Der Einsatz recyclingfähiger Kartonmaterialien, FSC-zertifizierter Papiere und mineralölfreier Farben trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und Umweltbelastungen zu reduzieren.
Ergänzt wird dies durch effiziente Druckverfahren, optimierte Auflagenplanung und kurze Transportwege. Ziel ist es, Verpackungen so zu produzieren, dass sie funktional, hochwertig und zugleich möglichst umweltverträglich sind.
Möchten Sie wissen, was EGGER Druck + Medien als nachhaltige Druckerei auszeichnet?
Welche Kartonarten eignen sich für den Verpackungsdruck?
Darum sollte ich meine Verpackungen bei EGGER Druck + Medien bedrucken lassen
- EGGER Druck + Medien bietet Verpackungsdruck aus einer Hand – von Verpackungsberatung und Konstruktion bis Druck und Weiterverarbeitung.
- Hohe Druckqualität durch moderne Offset- und Digitaldruckverfahren
- Breite Auswahl an Karton- und Wellpappenmaterialien
- Individuelle Verpackungslösungen statt Standardware
- Wirtschaftliche Produktion auch bei kleinen und mittleren Auflagen
- Erfahrung mit nachhaltigen Materialien und effizienten Produktionsprozessen
- Persönliche Betreuung und verlässliche Terminplanung
- Produktion in Deutschland mit kurzen Wegen und hoher Prozesssicherheit
HÄUFIGE FRAGEN ZUM VERPACKUNGSDRUCK
Welche Druckverfahren eignen sich für meine Verpackung?
Was ist Verpackungsdruck?
Verpackungsdruck bezeichnet die Bedruckung von Verpackungen aus Karton, Pappe oder Wellpappe mit Texten, Farben, Grafiken und Kennzeichnungen. Er dient dazu, Produkte zu schützen, zu kennzeichnen und visuell darzustellen. Neben funktionalen Informationen übernimmt der Verpackungsdruck auch kommunikative Aufgaben, indem er Markenidentität transportiert und die Wiedererkennung im Handel, Versand und E-Commerce unterstützt.
Was sind zentrale Trends im Verpackungsdruck im Jahr 2026?
- Nachhaltige und recyclingfähige Kartonmaterialien
- Reduzierte Materialstärken bei gleichbleibender Stabilität
- Zunehmender Einsatz von Digitaldruck für kleine Auflagen und Versionierungen
- Personalisierte und variable Verpackungsdrucke
- Klare, funktionale und reduzierte Verpackungsdesigns
- Prozessoptimierung durch digitale Workflows und Automatisierung
- Smart Packaging mit QR-Codes zur Information und Rückverfolgbarkeit
- Veredelungen mit Fokus auf Recyclingfähigkeit und Materialtrennung
Wie nachhaltig ist der Verpackungsdruck?
Der Verpackungsdruck kann sehr nachhaltig umgesetzt werden, wenn Material, Druckverfahren und Produktionsprozesse gezielt darauf abgestimmt sind. Der Einsatz recyclingfähiger oder FSC-zertifizierter Kartonmaterialien, mineralölfreier Farben und effizienter Drucktechnologien reduziert den Ressourcenverbrauch. Zusätzlich tragen eine bedarfsgerechte Auflagenplanung, kurze Lieferwege und optimierte Weiterverarbeitung dazu bei, Verpackungen umweltverträglich und zugleich wirtschaftlich zu produzieren.
Was ändert sich beim Verpackungsdruck durch die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR)?
Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) wird ab dem 12. August 2026 verbindlich. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Druck:
- Design- und Nachhaltigkeitsanforderungen: Verpackungen müssen so gestaltet sein, dass sie recyclingfähig oder wiederverwendbar sind und unnötiges Material vermieden wird. Dies beeinflusst Materialwahl, Konstruktion und Druckkonzepte.
- Kennzeichnungspflicht: Verpackungen müssen Informationen zur Materialzusammensetzung und zur korrekten Abfalltrennung tragen, oft realisiert durch verpflichtende QR-Codes.
- Rezyklatanteil: Für Kunststoffverpackungen gelten Mindestquoten für den Einsatz von recycelten Materialien, was die Anforderungen an die Haftung und Farbbrillanz der Druckfarben erhöht.
- Recyclinggerechtes Design: Druckfarben und Lacke dürfen den Recyclingprozess nicht behindern (z. B. durch Deinkbarkeit), um die geforderte Recyclingfähigkeit der Gesamtverpackung zu gewährleisten.